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Preisverleihung an „Torfmooskultivierung“
Forschungsprojekt wurde ausgezeichnet im Wettbewerb „Land der Ideen“
Am Freitag, dem 27. März 2015, wurde das Forschungsprojekt „Torfmooskultivierung“ des Instituts für Botanik und Landschaftsökologie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität (EMAU) Greifswald im bundesweiten Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ als Preisträger geehrt. Die Preisverleihung fand auf der Pilotfläche im Hankhauser Moor statt.
Prof. Hans Joosten (EMAU Greifswald) nahm die Auszeichnung von Mathias Ohl (Deutsche Bank) entgegen. Im Rahmen der Festveranstaltung sprachen unter anderem Dr. Gerd Höher (Referatsleiter Nachwachsende Rohstoffe und Gartenbau, Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz), Irene Dahlmann (Referatsleiterin Naturschutzverwaltung und Moorschutz, Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) und Dr. Reinhard Stock (stellv. Abteilungsleiter Umweltforschung und Naturschutz, Deutsche Bundesstiftung Umwelt).
Siehe auch: Greifswalder Projekt „Torfmoos“ ist „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen”
Moore sind Hotspots für Treibhausgasminderung
Nur 0,4% der Landfläche emittieren 5% der anthropogenen Treibhausgase
Das aktuelle Positionspapier "Accounting for peatland hotspots" von Wetlands International und den Greifswalder Moorforschern Alexandra Barthelmes, John Couwenberg und Hans Joosten fordert, Moore in einem neuen Klimaabkommen als Treibhausgas-Hotspots zu berücksichtigen. Die Forderungen basieren auf einer Analyse der Emissionen aus Moorböden und ihres Anteils an den Gesamtemissionen je Staat. In Ländern wie z.B Indonesien, China, Finnland und Schweden stellen Moor-Emissionen einen substantiellen Anteil an den Gesamtemissionen dar. Das Positionspapier wurde für die Klimaverhandlungen in Lima (UNFCCC COP20) im Dezember 2014 erstellt.
Positionspapier (PDF)
Weitere Publikationen zu Treibhausgasemissionen bei Wetlands International








